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Das Territorium

Unsere an Natur- und Kunstschätzen reiche Region ist vorwiegend ein Agrargebiet. 
Meer und Berge sind nur wenige Kilometer entfernt, die historischen Stadtkerne der kleinen Städte und die Dörfer bieten ungeahnte Schätze aus der Vergangenheit und einmalige landschaftliche Schönheit. Den Touristen wird somit eine Vielfalt an Reisezielen angeboten:

DIE KUNSTSTÄDTE
Die Kunststädte sind wie Schreine, die kostbare Zeugnisse der Kunst und Geschichte der Serenissima bergen.
Venedig an erster Stelle, ein Museum unter freiem Himmel, einmalig auf der Welt, das man deshalb zu Fuß entdecken sollte, auch auf die Gefahr hin, sich in den Calli, Campielli and längs der Kanäle zu verirren.
Einmalig auf der Welt ist die Stadt nicht nur dank ihrer Kunstschätze sondern für das außergewöhnliche Zusammenwirken von Menschenhand und Lagunenlandschaft. Mittelpunkt ihres Seins ist das Meer. Alles erinnert an ferne Seehäfen, an gewinnbringenden Handel, an Kriege, an großen Prunk und an den Glanz, der sich in den goldenen Mosaiksteinen der prächtigen Markuskirche widerspiegelt.
Das Meer ist auch ein immer wiederkehrendes Motiv in der Kunst. Die Gewölbe der Kirchen erinnern an Schiffskiele, die Farben der Lagune fanden ihren Niederschlag in der Malerei und kennzeichnen die Maler der venezianischen Schule des Rinascimento: Tiziano, Bellini und Giorgione. Ihre Werke werden in den zahlreichen Museen der Stadt aufbewahrt: in den Gallerie dell'Accademia, im Museo Correr und in den Museen rund um den Markusplatz.
Treviso, mit seiner alten Stadtmauer aus der Zeit der Serenissima kann sich einer großen Zahl bedeutender Denkmäler rühmen: elegante Paläste säumen die Piazza die Signori. Ins Auge fällt nicht nur der Palazzo dei Trecento aus dem XIII. Jahrhundert, sondern auch die Casa dei Carraresi mit ihrer schlichten, romanischen Fassade und den eleganten zwei- und dreibogigen Fenstern, heute Stätte wichtiger Ausstellungen von internationalem Niveau. Bemerkenswert sind auch die mittelalterlichen Wohnsitze, deren Fassaden Fresken mit charakteristichen geometrischen Motiven, die Holzverkleidungen oder Backsteine imitieren oder mit figurativen Darstellungen mit religiösen allegorischen und mythologischen Motiven schmücken.

BADEORTE

Jesolo und Caorle, aber auch Eraclea Mare, der Lido von VenedigSottomarina und Chioggia zählen zu den namhaftesten Badeorten von internationalem Niveau. Sie bieten lange, breite, sanft zum Meer abfallende Sandstrände.
Jesolo ist einer der populärsten Badeorte der Adria, bekannt für seinen 15 Kilometer langen Strand mit weichem, feinem, bernsteinfarbenem Sand und das saubere Meer. Wer Vergnügen sucht, für den sind die im Trend liegenden Lokal bis spät in die Nacht geöffnet.
Caorle ist ein wunderschönes Städtchen. In der Altstadt, deren Calli und Campielli an Venedig erinnern, erhebt sich eine romanische Kathedrale mit einem runden Glockenturm aus dem XI. Jahrhundert.
Eraclea Mare ist bekannt für seinen Pinienwald an den sich ein über drei Kilometer langer Strand anschließt, dessen besonderes Merkmal kleine mit Tamarisken bewachsene Dünen sind.
Der Lido von Venedig, der in der Vergangenheit vom europäischen Adel besucht wurde, ist heute das ideale Urlaubsziel für Touristen, die Kultur und Entspannung am Meer verbinden wollen.
Sottomarina wird geschätzt wegen seines Strandes mit feinstem, mineralreichem Sand.
Chioggia, auch Kleinvenedig genannt. In seiner Altstadt finden wir, wie in Venedig, die typischen Calli und Campielli, die auch in Goldonis Komödien immer wiederkehren.

DIE GEBIRGSLANDSCHAFT
Beeindruckende Szenarien bieten die Dolomiten, die Landschaft der spitzen Felstürme und legendären Namen: AntelaoCristallo,TofaneTre Cime di LavaredoMarmaroleMarmoladaCivettaPelmo und Cinque Torri.
Cortina d'Ampezzo, die Perle der Dolomiten, einer der schönsten Orte des alpinen Gürtels verdankt seinen internationalen Ruf der Schönheit der Bergwelt in die der Ort eingebettet ist, seinem mondänen Leben vor allem seinem Renomme als einmaliges Skigebiet und Teil des Dolomiti-Super-Ski.
Arabba ist Ausgangspunkt für den Giro della Sella Ronda und die Marmolada begeistert die Skifans mit neuen Skiliften, die bis auf dreitausend Meter Höhe bringen, und der längsten Piste, der "Bellunese".

DIE HÜGELLANDSCHAFT

Das Hügelland, ein einzieger großer Weinberg, ist die Heimat des Prosecco und der Weine der Colli Conegliano und Valdobbiadene. Die Gegend zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Weinanbaugebieten Italiens. Inmitten dieses klassischen Weinbaugebiets, durch das die "strada del Prosecco" führt, stößt man auf eine Vielzahl von Kirchen, Abteien, Schlössern, kleinen, von alten Mauern umgebenen Städten, Villen und Pfarrsprengeln.
Wie schon Venanzio Fortunato im VI. Jahrhundert schrieb ist es "ein Land, wo die Rebe ewig gedeiht und mit ihrem Wachstumszyklus das Leben der Bewohner dieses Paradieses bestimmt".
Die "strada del Prosecco", die durch dieses Paradies führt, ist das erste Beispiel für öno-gastronomischen Tourismus. Sie wurde im Jahre 1966 eingeweiht.
Sehenswürdigkeiten:  Das Schloss von Conegliano, der Sitz der im Jahre 1876 gegründeten Weinbauschule, einer der ältesten Italiens mit seinem herrlichen Ausblick über die Region, die Fresken der romanischen Pfarrkirche aus dem XII. Jahrhundert in San Pietro di Feletto, der Molinetto della Croda in Refrontolo, das sagenhafte Anbaugebiet der Marzemino-Trauben, aus denen der "Refrontolo Passito" gewonnen wird, den schon Mozart liebte und den er in seiner Oper Don Giovanni verewigt hat, die Altstadt von Pieve di Soligo mit seinen vielen Palästen venezianischer Architektur und die dortige klassische Pfarrkirche, die Zisterienser Abtei von Follina, eines der ansehnlichsten Beispiele spätromanisch-gotischer Architektur im Gebiet um Treviso, die Villa dei Cedri in Valdobbiadene, ein ehemaliges Fabrikgebäude des 18. Jahrhunderts, wo jedes Jahr auf einer Messe die Schaumweine nationaler Produktion präsentiert werden.

DIE WEINSTRASSE AM PIAVE

Sie ist reich an Geschichte und Kultur und führt das Leben auf dem Land, seine Werte und die Besonderheiten des ländlichen Territoriums vor Augen. Orte von besonderem Interesse sind Oderzo und Motta di Livenza. Der Weg dorthin ist gesäumt mit herrlichen Villen, einst im Besitz der Adelsfamilien der Serenissima Villa Lippomano in San Vendemmiano, Villa Donà delle Rose in Mareno di Piave und Villa Papadopoli in San Polo di Piave. Hin und wieder trifft man auf kleine Kirchen mit wertvollen Fresken. Ein Beispiel dafür ist die Kirche S.Giorgio di Ormelle, in der auf einem bedeutenden Freskenbild das Letzte Abendmahl bei Krebsen und rotem Wein dargestellt ist. Nicht zu vergessen die kleinen Dörfer, architektonische Juwele, wie das wunderschöne Portobuffolè, ein Binnenhafen aus dem Mittelalter und das herrliche Schloss von Roncade.
Im Städtchen Oderzo, das auf die Römerzeit zurückgeht, sollte man die in der Stadtmitte Piazza Vittorio Emanuele II aufsuchen, den spätgotischen Dom besichtigen sowie das dortige Museum Eno Bellis eine der bedeutendsten archeologischen Fundgruben des Veneto.
Motta di Livenza bietet uns außer seiner Naturschönheit nicht unbedeutende architektonische Sehenswürdigkeiten: den Dom aus dem 16. Jahrhundert, der Sansovino zugeschrieben wird und die Wallfahrtskriche der Madonna dei Miracoli, das Wahrzeichen der Stadt, erbaut Anfang des 16. Jahrhunderts von den Mönchen an dem Ort, an dem die Madonna erschienen sein soll.
Zuletzt wollen wir noch darauf hinweisen, dass Fossalta di Piave, wo sich auch die Kellerei De Stefani befindet, im Sommer 1918, während der letzten Offensive vonseiten der Österreicher, Kriegsschauplatz war. Dem Feind war es gelungen, den Piave bei Fossalta zu überschreiten. In jenen Momenten bewies sich der Heldenmut der "Ragazzi del '99" (Jugendliche, Jahrgang 1899, die Kriegsdienst leisten mussten) und des amerikanischen Schriftstellers E. Hemingway, der in der Schlacht am Piave verwundet wurde. Zum Gedenken daran wurde an dieser Stelle eine Kapelle errichtet.

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